
Dott (früher TIER)
4,52.14K Bewertungen
App-Details
- Version
- 2.249.0
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 5.000.000+
- Entwickler
- Dott
- Kategorien
- Reisen & Lokales
- Plattform
- Android, iOS
Screenshots





Analyse von AppCompare
Wenn ich in einer fremden Stadt nur wenige Kilometer zurücklegen möchte, ist ein E-Scooter oft praktischer als Bus, Taxi oder ein längerer Fußweg. Genau dafür habe ich Dott ausprobiert: Die App gehört zur Kategorie Reisen und Lokales, stammt vom Entwickler Dott und verbindet die Suche nach verfügbaren Elektrorollern mit der eigentlichen Fahrt. Mein Eindruck ist klar: Für spontane Wege kann sie sehr angenehm sein, aber sie funktioniert am besten, wenn alle Beteiligten ihr eigenes Konto, ihr eigenes Smartphone und ein wenig Zeit für die Vorbereitung haben.
Die Anwendung ist kostenlos erhältlich und richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren zunächst an ein sehr breites Publikum. Das bedeutet im Alltag aber nicht automatisch, dass jede Person jeden Roller nutzen sollte oder darf. Für die tatsächliche Nutzung zählen die Regeln vor Ort, die Voraussetzungen des Dienstes und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Fahrzeug. Gerade in einem Haushalt mit mehreren Personen lohnt es sich deshalb, die App nicht einfach als gemeinsames Familienkonto zu betrachten.
So wirkt Dott im Alltag, wenn mehrere Personen unterwegs sind
Die typische Situation ist schnell erklärt: Ich möchte zum Bahnhof, jemand aus dem Haushalt muss gleichzeitig zum Supermarkt und eine weitere Person will später noch zu einem Termin. Ein einzelner Roller, der nacheinander weitergegeben wird, klingt zunächst effizient, ist aber organisatorisch unpraktisch. Die Fahrt, die Bezahlung und die Verantwortung hängen an dem Konto, mit dem der Roller entsperrt wurde. Für getrennte Wege ist es deshalb sinnvoller, dass jede nutzende Person die App auf dem eigenen Gerät verwendet und den eigenen Vorgang startet.
Das ist einer der wichtigsten Punkte, die man vor der ersten Fahrt verstehen sollte. Dott ist kein Haushaltsplaner und keine zentrale Familienverwaltung, sondern eine persönliche Mobilitäts-App. Ich würde sie daher nicht auf einem gemeinsam genutzten Smartphone einrichten, wenn mehrere Personen regelmäßig fahren möchten. Ein gemeinsames Gerät kann zwar für eine einzelne Fahrt funktionieren, führt aber schnell zu Verwechslungen bei Anmeldung, Zahlungsdaten, Fahrtverlauf oder dem gerade ausgewählten Fahrzeug.
Für eine spontane Fahrt mit Freunden sollte man ebenfalls nicht davon ausgehen, dass eine Person einfach mehrere Roller über denselben Ablauf verwalten kann. Praktischer ist, wenn alle Mitfahrenden vorab ihre eigenen Zugänge eingerichtet haben. So bleibt nachvollziehbar, wer welchen Roller genutzt hat, und niemand muss das Smartphone während der Fahrt weiterreichen. Diese kleine Vorbereitung wirkt zunächst umständlich, spart aber gerade bei einem engen Zeitplan Stress.
Im Alltag gefällt mir an Dott vor allem die direkte Verbindung zwischen Karte und Fahrzeug. Ich muss nicht erst eine allgemeine Route planen und anschließend herausfinden, ob der letzte Abschnitt mit einem Roller möglich ist. Stattdessen kann ich prüfen, ob in der Nähe ein passendes Fahrzeug steht, den Weg gedanklich mit meiner Verbindung abgleichen und dann entscheiden. Für kurze Distanzen oder die sogenannte letzte Meile ist das deutlich zielgerichteter als eine reine ÖPNV-App.
Ein realistischer Weg vom Termin zum Bahnhof
Angenommen, ich verlasse am späten Nachmittag einen Termin und muss noch rechtzeitig zum Bahnhof. Zu Fuß wäre der Weg machbar, mit dem Bus müsste ich auf eine passende Verbindung warten. In diesem Fall öffne ich Dott nicht erst auf dem Gehweg, sondern prüfe die Umgebung bereits beim Verlassen des Gebäudes. Ich achte darauf, ob ein Roller tatsächlich in einer sinnvollen Entfernung steht und ob mein Zielbereich eine geeignete Abstellmöglichkeit erwarten lässt.
Lesenswert vor deiner Entscheidung

Messenger: Wie Meta soziale Nähe in mobile Macht verwandelt

Canva im Alltag: Wann sich die Kreativ-App wirklich lohnt

Carrom Pool im Stresstest: Was passiert bei Fehlern und Verbindungsabbrüchen?

Mi Music gewinnt an Bedeutung, weil der kürzeste Weg zur Musik zählt

WhatsApp stiftet Gemeinschaft – und erzeugt sozialen Druck

LockMyPix: Der ultimative Schutz für Ihre digitalen Erinnerungen
Wenn ich mit einer zweiten Person unterwegs bin, klären wir vorher, wer welches Gerät und welches Konto nutzt. Das klingt banal, ist aber wichtig: Einer sollte nicht den Roller entsperren, während der andere später die Fahrt fortsetzt. Bei einem kurzen Weg ist die Zeitersparnis sonst schnell durch Nachfragen und Kontowechsel wieder verloren. Für mich gehört diese Absprache genauso zur Nutzung wie das Prüfen des Akkustands und der örtlichen Hinweise.
Am Ziel endet die Fahrt nicht unbedingt dort, wo ich spontan anhalten möchte. Ein Roller kann zwar in der Nähe des Bahnhofs stehen, aber der konkrete Abstellort muss trotzdem sinnvoll und erlaubt sein. Ich würde niemals den Eingang blockieren, den Roller quer auf einem Gehweg stehen lassen oder ihn dort abstellen, wo andere Menschen ausweichen müssen. Die App hilft bei der Mobilität, ersetzt aber nicht den gesunden Menschenverstand im öffentlichen Raum.
Einrichtung: persönliche Grenzen statt gemeinsamer Zugang
Die Einrichtung ist am angenehmsten, wenn ich sie in Ruhe erledige und nicht erst dann, wenn der Zug bereits einfährt. Dazu gehört, sich mit dem eigenen Smartphone und dem eigenen Konto zu beschäftigen, die angezeigten Hinweise zu lesen und die Zahlungs- beziehungsweise Nutzungsfragen nicht zwischen Tür und Angel zu klären. Wer die Anwendung für eine andere Person vorbereitet, sollte nicht einfach die eigenen Zugangsdaten weitergeben.
Besonders bei gemeinsam genutzten Geräten ist die Trennung wichtig. Wenn ich mein Konto auf dem Telefon eines Familienmitglieds offenlasse, kann die nächste Person versehentlich in meinem Bereich landen oder eine Fahrt über meinen Zugang beginnen. Ich halte es deshalb für besser, Dott nur auf dem persönlichen Gerät zu verwenden und das Smartphone mit einer Gerätesperre zu schützen. Das ist keine spezielle Dott-Funktion, sondern eine einfache Sicherheitsmaßnahme, die bei jeder App mit persönlichen Kontodaten sinnvoll ist.
Auch die Frage nach dem richtigen Konto sollte man nicht unterschätzen. Ein Elternteil kann einem Jugendlichen erklären, wie die App funktioniert, aber daraus folgt nicht automatisch, dass das Kind den Dienst selbstständig nutzen sollte. Die USK-Einstufung ab 0 Jahren beschreibt die allgemeine Altersfreigabe der App, nicht die komplette praktische oder rechtliche Situation einer Fahrt. Ich würde deshalb vor der ersten Nutzung gemeinsam prüfen, ob die Person die örtlichen Verkehrsregeln versteht und sicher mit einem E-Scooter umgehen kann.
Eine weitere Grenze betrifft die Verantwortung für das Smartphone. Wer während der Fahrt ständig auf das Display schaut, gefährdet sich und andere. Ich plane den Weg lieber vor dem Aufsteigen, stelle das Gerät danach weg und halte nur an einem sicheren Ort an, wenn ich etwas nachsehen muss. Das ist besonders relevant, wenn mehrere Haushaltsmitglieder sich gegenseitig koordinieren möchten: Nachrichten und Absprachen sollten vor der Fahrt erfolgen, nicht währenddessen.
Koordination im Haushalt ohne unnötiges Durcheinander
Dott kann bei getrennten Wegen helfen, aber die App ersetzt keine gemeinsame Absprache. Wenn mehrere Personen denselben Rollerbestand in einem Viertel nutzen möchten, sollte zuerst geklärt werden, wer wann losfährt und welches Ziel realistisch ist. Ich würde außerdem nicht versprechen, dass in genau diesem Moment für alle ein Fahrzeug in der gewünschten Nähe bereitsteht. Die Verfügbarkeit kann sich ändern, und eine gute Alternative zu Fuß oder mit dem öffentlichen Verkehr sollte im Hinterkopf bleiben.
Für den Haushalt funktioniert eine einfache Regel gut: Jede Person prüft auf dem eigenen Gerät selbst, welches Fahrzeug sie tatsächlich nutzen möchte, und meldet sich nur für den eigenen Weg an. Danach kann man sich an einem festen Ort treffen, statt während der Fahrt Nachrichten auszutauschen. Das ist nicht spektakulär, verhindert aber, dass jemand am falschen Ende der Straße wartet oder ein Roller für eine andere Person blockiert wird.
Wenn ich mit Freunden gemeinsam losfahre, sehe ich Dott eher als mehrere persönliche Einzelfahrten denn als Gruppenfunktion. Die App ist nützlich, weil jeder seinen Weg starten und beenden kann, aber die soziale Koordination muss außerhalb der Anwendung stattfinden. Für eine Gruppe, die ständig zusammenbleiben möchte, kann das weniger komfortabel sein als ein gemeinsames Taxi oder der öffentliche Nahverkehr. Der Roller gewinnt vor allem dann, wenn jeder ein ähnliches, aber nicht zwingend identisches Ziel hat.
Ein sinnvoller Ablauf besteht für mich aus drei kurzen Schritten: zuerst Treffpunkt und Ziel absprechen, dann auf jedem Gerät die Verfügbarkeit prüfen und erst danach losfahren. Am Ende sollte jeder Nutzer kontrollieren, dass die eigene Fahrt wirklich beendet wurde und der Roller korrekt steht. Gerade bei gemeinsam genutzten Telefonen oder hektischen Situationen kann sonst unklar bleiben, ob der Vorgang abgeschlossen ist. Diese Kontrolle ist eine kleine Gewohnheit mit großem praktischen Nutzen.
Für längere Ausflüge sehe ich den Dienst weniger als vollständigen Ersatz für Bus und Bahn. Ein E-Scooter ist flexibel auf kurzen Strecken, aber Wetter, Verkehr, Gepäck und die körperliche Belastung verändern die Rechnung. Wer mit Einkaufstaschen, einem Koffer oder kleinen Kindern unterwegs ist, fährt mit einer anderen Lösung oft entspannter. Dott passt für mich am besten in eine Lücke zwischen zwei Verkehrsmitteln, nicht als universelle Antwort auf jede Strecke.
Alter, Vertrauen und verantwortungsvolle Nutzung
Die Alterskennzeichnung kann bei Eltern einen falschen Eindruck erzeugen, wenn sie nur als Freigabe für die tatsächliche Fahrt gelesen wird. Ich würde sie als Hinweis auf den Inhalt der App verstehen, nicht als persönliche Empfehlung für jede Altersgruppe. Ein Kind kann die Oberfläche möglicherweise sehen, aber das sichere Fahren, die Orientierung im Straßenverkehr und der richtige Umgang mit einem abgestellten Roller sind eigene Fragen.
Bei Jugendlichen ist Vertrauen besonders wichtig. Ich würde nicht nur sagen, dass sie die App installieren dürfen, sondern gemeinsam besprechen, wo gefahren werden soll, wie man an einer sicheren Stelle anhält und was bei einem Problem zu tun ist. Dabei sollte klar sein, dass ein eigenes Konto nicht bedeutet, dass man ohne Rücksicht auf andere handeln darf. Ein kurzer Testweg in einer ruhigen Umgebung kann sinnvoller sein als eine erste Fahrt unter Zeitdruck.
Für ältere Angehörige gilt etwas Ähnliches. Die Bedienung der App kann verständlich sein, doch das Auf- und Absteigen, das Gleichgewicht und die Reaktion auf unübersichtliche Verkehrssituationen sind entscheidender als die technische Oberfläche. Wenn jemand unsicher ist, würde ich eher Bus, Bahn oder einen klassischen Fußweg wählen. Der Vorteil der schnellen Fortbewegung ist den zusätzlichen Stress nicht wert, wenn die Person sich auf dem Roller nicht wohlfühlt.
Vertrauen betrifft auch die Weitergabe von Kontodaten. Ich halte es für keine gute Idee, das eigene Konto dauerhaft für andere Haushaltsmitglieder bereitzustellen. Dadurch verschwimmen Verantwortlichkeiten, und persönliche Angaben bleiben auf Geräten, die nicht ausschließlich mir gehören. Besser ist, jede Person nutzt den eigenen Zugang und erhält bei der Einrichtung Unterstützung, ohne dass dafür fremde Anmeldedaten übernommen werden.
Was Dott gegenüber den üblichen Alternativen leistet
Im Vergleich zum Bus ist Dott auf kurzen Strecken spontaner. Ich muss nicht auf eine Abfahrt warten und kann näher am tatsächlichen Startpunkt losfahren. Dafür bin ich stärker von der Verfügbarkeit eines Rollers, dem Wetter und der Verkehrslage abhängig. Der Bus ist planbarer, wenn eine passende Linie regelmäßig fährt, und für mehrere Personen oder längere Wege oft die bequemere Wahl.
Gegenüber einem Fahrrad bietet der E-Scooter einen anderen Kompromiss. Ich muss kein eigenes Fahrrad abstellen, warten oder mitnehmen, bekomme aber auch nicht dieselbe Verlässlichkeit wie bei meinem eigenen Fahrzeug. Ein privates Fahrrad ist verfügbar, sobald ich es brauche, während Dott davon abhängt, was in der Umgebung bereitsteht. Für tägliche Pendelstrecken kann ein eigenes Fahrrad daher langfristig praktischer sein, während die App bei gelegentlichen Wegen ihre Stärke ausspielt.
Das Taxi oder ein Fahrdienst ist bei schlechtem Wetter, schwerem Gepäck und mehreren Personen meist komfortabler. Dott kann günstiger oder unkomplizierter wirken, wenn nur eine Person eine kurze Strecke zurücklegen möchte, aber der Komfort ist nicht vergleichbar. Wer direkt vor der Haustür abgeholt werden muss oder nicht selbst fahren möchte, sollte die andere Lösung bevorzugen.
Im Vergleich zu einer reinen Karten- oder ÖPNV-Anwendung liegt der besondere Nutzen darin, dass Dott nicht nur eine Route zeigt, sondern auf die konkrete Nutzung eines Elektrorollers ausgerichtet ist. Das macht die App für spontane Mikromobilität passender. Gleichzeitig darf man von ihr nicht erwarten, dass sie jede Verkehrsentscheidung abnimmt. Ich muss selbst einschätzen, ob Strecke, Verkehr, Wetter und Zielbereich für den Roller geeignet sind.
Version, Verbreitung und mein Eindruck nach der Nutzung
Die aktuelle Version ist 2.242.0 und die Anwendung läuft ab Android 8.0. Das ist für viele Android-Geräte eine niedrige Einstiegshürde, trotzdem würde ich vor einer wichtigen Fahrt prüfen, ob das eigene Telefon ausreichend geladen ist und die App zuverlässig startet. Ein leerer Akku oder ein schwaches Gerät ist bei einer persönlichen Mobilitäts-App nicht nur lästig, sondern kann die gesamte Planung durcheinanderbringen.
Die Verbreitung ist beachtlich: Dott wurde über fünf Millionen Mal installiert und erreicht einen Durchschnitt von 4,5 bei rund 111.000 Bewertungen. Zusätzlich gibt es etwa 2.100 schriftliche Rezensionen. Diese Zahlen zeigen mir, dass es sich nicht um einen kleinen Nischendienst handelt. Sie ersetzen aber nicht die eigene Prüfung, denn das Nutzungserlebnis hängt stark davon ab, wie gut der Dienst in der jeweiligen Stadt und im eigenen Viertel verfügbar ist.
Die App wurde am 5. April 2019 veröffentlicht und hat sich damit lange genug im Bereich der geteilten Mobilität etabliert, um nicht wie ein kurzfristiges Experiment zu wirken. Ich finde dennoch wichtig, die hohe Verbreitung nicht mit einer Garantie für jede einzelne Fahrt zu verwechseln. Ein Dienst kann in einem Zentrum sehr praktisch sein und in einem Randgebiet deutlich weniger bringen. Für mich entscheidet deshalb der konkrete Standort mehr als die allgemeine Bekanntheit.
Positiv ist, dass der Einstieg nichts kostet. Das macht es leicht, die App zunächst zu installieren und in Ruhe zu prüfen, ob in der eigenen Umgebung überhaupt passende Fahrzeuge auftauchen. Kostenlos bedeutet dabei nicht, dass jede Nutzung automatisch ohne weitere Kosten bleibt; vor einer Fahrt sollte man die im Ablauf angezeigten Bedingungen aufmerksam lesen. Gerade wenn mehrere Personen im Haushalt fahren, sollte jeder wissen, welcher Vorgang über welches Konto läuft.
Für wen die App passt und wer besser darauf verzichtet
Ich empfehle Dott vor allem Menschen, die kurze Wege in einer Stadt flexibel überbrücken möchten, kein eigenes Fahrrad besitzen und nicht jedes Mal ein Taxi nehmen wollen. Auch für Besucher kann die App interessant sein, wenn die Bedienung vor der ersten Fahrt eingerichtet wird und die örtlichen Regeln bekannt sind. Berufstätige profitieren besonders bei der letzten Strecke zwischen Haltestelle und Ziel, sofern sie ohne großes Gepäck unterwegs sind.
Weniger geeignet ist die Anwendung für Personen, die eine garantiert verfügbare Transportmöglichkeit brauchen. Wer pünktlich zu einem wichtigen Termin muss und keine Alternative hat, sollte nicht erst im letzten Moment nach einem Roller suchen. Dasselbe gilt für Menschen, die sich im Straßenverkehr unsicher fühlen, körperlich Schwierigkeiten mit dem Fahren haben oder eine Strecke mit viel Gepäck zurücklegen möchten.
Auch für Haushalte, die ein einziges gemeinsames Konto für alle Wege bevorzugen, ist Dott nicht meine erste Wahl. Die persönliche Nutzung lässt sich sauberer nachvollziehen, wenn jeder mit dem eigenen Zugang arbeitet. Für eine Familie mit kleinen Kindern oder für regelmäßige gemeinsame Ausflüge sind öffentliche Verkehrsmittel, ein Auto oder ein eigenes Fahrrad oft einfacher zu koordinieren.
Ein konkreter Tipp aus meiner Nutzung: Ich würde Dott nicht nur nach dem nächstgelegenen Symbol auswählen. Entscheidend ist, ob der Roller wirklich auf meiner geplanten Seite der Straße steht, ob ich am Ziel sinnvoll parken kann und ob ich genug Zeit für die Suche habe. Diese drei Punkte machen in der Praxis mehr Unterschied als ein scheinbar sehr kurzer Kartenweg. Wer sie vor dem Start prüft, erlebt die App deutlich entspannter.
Mein Haushaltsfazit zu Dott
Für mich ist Dott eine überzeugende Lösung für kurze, spontane Stadtwege, solange die Erwartungen realistisch bleiben. Die Anwendung ist kostenlos, leicht zugänglich und mit ihrer Ausrichtung auf Elektroroller klarer positioniert als eine allgemeine Verkehrs-App. Ihre Stärke liegt in der flexiblen letzten Meile, nicht in der vollständigen Planung eines Familienausflugs oder in der Garantie, jederzeit ein Fahrzeug vorzufinden.
Im gemeinsamen Haushalt würde ich auf klare Grenzen achten: eigenes Gerät, eigener Zugang, eigene Verantwortung und eine kurze Absprache vor dem Losfahren. Die App kann mehrere Personen bei getrennten Wegen unterstützen, bietet aber keinen Ersatz für familiäre Organisation. Wer das berücksichtigt, vermeidet die häufigsten Missverständnisse rund um Konten, Geräte und abgestellte Roller.
Mein abschließendes Urteil fällt deshalb positiv, aber nicht blind begeistert aus. Dott ist besonders stark, wenn eine einzelne Person schnell und unkompliziert eine kurze Strecke überbrücken möchte. Für schlechtes Wetter, viel Gepäck, unsichere Fahrer oder einen eng getakteten Gruppenweg sind Bus, Bahn, Fahrrad oder Taxi oft die bessere Entscheidung. Wenn du den Dienst in deiner Stadt nutzen möchtest, richte dein eigenes Konto in Ruhe ein, prüfe die Umgebung vor der Fahrt und behandle den Roller als Teil des öffentlichen Raums. Dann spielt die App ihre Vorteile am überzeugendsten aus.
Vorteile
- Einfacher Start per App und schnelle Verfügbarkeit in vielen Städten.
- Abstellzonen helfen
- Fahrzeuge ordentlich und regelkonform zu parken.
- E-Scooter und E-Bikes eignen sich gut für kurze Alltagswege.
- Fahrzeuge lassen sich meist unkompliziert per Karte oder Wallet bezahlen.
- Die App zeigt Standort
- Akkustand und verfügbare Fahrzeuge übersichtlich an.
Nachteile
- Preise können durch Entsperr- und Minutenkosten schnell steigen.
- In Randgebieten ist die Fahrzeugauswahl oft deutlich eingeschränkt.
- Einige Fahrten enden nur an vorgeschriebenen Abstellplätzen.
- Bei schwachem Akku kann die Reichweite für längere Strecken fehlen.
- Verfügbarkeit und Regeln unterscheiden sich je nach Stadt erheblich.
Häufig gestellte Fragen zu Dott (früher TIER)
Was ist Dott (früher TIER) und welche Fahrzeuge kann ich damit nutzen?
Dott ist ein Sharing-Dienst für elektrische Fahrzeuge, der in vielen Städten E-Scooter und teilweise auch E-Bikes anbietet. Die Fahrzeuge werden per App in der Umgebung gefunden, reserviert und entsperrt. Das konkrete Angebot hängt vom jeweiligen Standort ab. Vor der Nutzung solltest du prüfen, ob Dott in deiner Stadt verfügbar ist und welche Verkehrsregeln für die Fahrzeuge gelten.
Wie funktioniert die Fahrt mit einem Dott-E-Scooter oder E-Bike?
Nach der Registrierung öffnest du die Karte in der Dott-App und suchst ein verfügbares Fahrzeug. Über den QR-Code oder die entsprechende Schaltfläche wird es entsperrt. Vor dem Start solltest du Bremsen, Reifen, Licht und den allgemeinen Zustand kontrollieren. Am Ziel stellst du das Fahrzeug innerhalb der erlaubten Zone ab und beendest die Fahrt in der App. Erst danach wird die Abrechnung abgeschlossen.
Welche Kosten entstehen bei Dott und wie wird abgerechnet?
Die Preise bei Dott können je nach Stadt, Fahrzeugtyp, Tageszeit und Angebot unterschiedlich sein. Üblicherweise setzt sich der Fahrpreis aus einer Entsperrgebühr und einem zeitabhängigen Minutenpreis zusammen. Zusätzlich können bestimmte Pässe, Reservierungen oder Sonderleistungen kostenpflichtig sein. Den voraussichtlichen Preis solltest du vor dem Start in der App prüfen, da sich Tarife und Aktionen jederzeit ändern können.
Welche Voraussetzungen gelten für die Nutzung von Dott?
Für die Nutzung von Dott benötigst du in der Regel ein kompatibles Smartphone, eine Internetverbindung, ein Benutzerkonto und eine gültige Zahlungsmethode. Außerdem musst du die Altersanforderungen und Nutzungsbedingungen deines Landes beziehungsweise deiner Stadt erfüllen. Ein Führerschein ist für E-Scooter normalerweise nicht erforderlich, kann bei bestimmten Fahrzeugen oder lokalen Regelungen jedoch eine Rolle spielen. Die App informiert dich über die jeweils geltenden Bedingungen.
Wo darf ich ein Dott-Fahrzeug abstellen und was passiert bei falschem Parken?
Dott-Fahrzeuge dürfen normalerweise nur innerhalb der in der App gekennzeichneten Park- oder Betriebszonen abgestellt werden. Gehwege, Hauseingänge, Zufahrten, Haltestellen und Bereiche für Menschen mit Behinderungen müssen freigehalten werden. In manchen Städten ist ein Foto vom abgestellten Fahrzeug erforderlich. Wird das Fahrzeug außerhalb der erlaubten Zone oder behindernd geparkt, kann die Fahrt nicht beendet werden oder es können zusätzliche Gebühren beziehungsweise Sanktionen entstehen.






















